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Über uns

 

Die Seite ist in drei Abschnitte unterteilt. Einmal geht es um Gregor, einmal um Bianca und der dritte Teil handelt von uns beiden zusammen. Viel Spaß beim schmökern...

Unsere Hochzeit

Unsere Hochzeitstorte

(Unsere Hochzeit am 25.04.2008) (Unsere Hochzeitstorte)


Gregor

Im  Januar 1976 erblickte Gregor um 21:30 Uhr in der Frauenklinik Pulsstraße in Berlin-Charlottenburg das Tageslicht. Als er kurz darauf nach Hause durfte ging es in die Mindener Straße (auch in Berlin-Charlottenburg). Dort hatten seine Eltern ihre neue Altbau-Wohnung, extra für die kleine Familie. Hier verbrachte Gregor eine glückliche Kindheit, als dann 1979 seine kleine Schwester geboren wurde war er dann stolzer großer Bruder. Im Februar 1980 zogen wir dann in eine Neubau-Wohnung im Berliner Bezirk Reinickendorf. Was Gregor da gefiel war dass er vom 7. Stock aus eine tolle Übersicht hatte, außerdem flogen die Flugzeuge fast in sein Zimmer rein (Flughafen Berlin-Tegel), für kleine Jungs natürlich faszinierend.

1983 wurde Gregor wieder großer Bruder, ein kleines Brüderchen kam dazu. Auch diesmal war Gregor wieder stolz. Genauso wie später 1991, als ein weiteres kleines Brüderchen dazu kam. Gregor wurde also zum 3fachen großen Bruder... zumindest was das Alter angeht, seine beiden kleineren Brüder sind nämlich ein klein wenig größer geworden als er.

Gregors Kindheit an sich war recht normal, es gab halt Höhen und Tiefen, gute und schlechte Zeiten, eben das übliche was eigentlich in jeder Kindheit vorkommt. Was die Schule angeht, naja... da bezeichnet Gregor sich selbst gerne als "faule Sau" und er hat recht damit. Hätte er sich etwas mehr angestrengt, dann wär bestimmt mehr als nur ein durchschnittlicher Realschulabschluss rausgekommen. Aber seine Interessen lagen eher in Büchern wie Winnetou und Kunststücke mit seinem Skateboard die er mit seinem Kumpel am Kutschi* vollzogen hat. (*Kurt-Schumacher-Platz in Berlin-Reinickendorf)

Als Gregor endlich die Schule fertig hatte fing er 1993 eine Ausbildung als Ver- und Entsorger (Fachrichtung Abwasserentsorgung) bei den Berliner Wasser-Betrieben an.  Der Beruf ist ein Mix aus Kanalarbeiter, Rohrleger, Chemielaborant und allgemeiner Klärwerksarbeiter. Leider war Gregor zu der Zeit leicht beeinflussbar und gab sich mit den falschen Leuten ab. Er vernachlässigte seine Ausbildung und löste sie dann im gegenseitigen Einvernehmen auf, das war 1995. Heute sagt er sich "schön blöd warste damals"...

Anschließend war Gregor erst mal arbeitslos bis ihn Anfang November 1996 die Bundeswehr haben wollte. Gregor ging also hin und leistete seinen Wehrdienst ab. Aus einer Laune heraus leistete er nicht nur die 10 Monate Grundwehrdienst, sondern hängte weitere 13 Monate "freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst"  hinten dran. Er diente also fast 2 Jahre. Die Grundausbildung hatte er in Fritzlar bei der Heeresfliegerausbildungsstaffel 8/IV. Danach wurde er zur  Heeresfliegerverbindungs- und Aufklärungsstaffel 400 in Cottbus versetzt. Dort wurde er als Brandschutzsoldat eingesetzt, einem Feuerwehrmann in Flecktarn-Uniform. Als 1997 die Oder über die Ufer trat war Gregor auch dort 7 Wochen nonstop im Einsatz. Er fasste aber nicht einen Sandsack an. Nicht aus Faulheit sondern weil er auf dem Löschfahrzeug saß und wartete dass eventuell mal einer der Hubschrauber beim betanken anfängt zu brennen. Ist natürlich nicht eingetreten...

Am 09.09.1997 hat Gregor abends mit einem Kameraden etwas zu viel Bier und Pushkin Black getrunken,  jedenfalls ging es danach noch ab in den Pflaumenbaum, eine Musikbar mit Bierbörse. Das letzte woran Gregor sich erinnern kann was diesen Abend angeht ist dass er reinging und einen Stiefel bestellte (2 Liter Bier). Dann kam das totale Blackout... Am nächsten Morgen wachte Gregor mit einem guten Kater auf, natürlich 2 Stunden nach dem Morgenappell, und fand einen Zettel mit einem Namen und einer Telefonnummer drauf: "Bianca". Gregor kannte aber keine Bianca, ihm wurde aber sofort klar dass er am Abend zuvor wohl eine kennengelernt haben muss. Er traute sich natürlich nicht sie anzurufen, aber eine Woche später lief er ihr wieder im Pflaumenbaum über den Weg. Irgendwie ergab sich daraus eine Beziehung, dazu aber mehr im gemeinsamen Teil...

   

Bianca

Im Oktober 1975 erblickte Bianca gegen 20 Uhr das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie in dem Dorf Horno (wurde 2004/2005 der Kohle zuliebe abgebaggert) und hatte dort eine schöne Kindheit. Nach dem Kindergarten ging es 1982 auf die Schule, in ihrer Freizeit hat Bianca sich mit ihren Freundinnen rumgetrieben.  Nachdem sie die Schule hinter sich gebracht hatte begann sie 1993 ihre Ausbildung zur Bürokauffrau und  hat sie 1996 mit erfolgreicher IHK-Prüfung abgeschlossen.

Im September 1997 lernte sie dann im Pflaumenbaum in Cottbus Gregor kennen. Er war zwar ganz schön angetrunken, aber er hat an diesem Abend schon vor ihr gekniet und ihr einen Antrag gemacht (mit Blumen natürlich, die er aus irgendeinem Kübel hatte). Sie wusste nicht ob er sich am nächsten Morgen noch daran erinnern würde, bei dem Zustand in dem er sich befand. Eine Woche haben sie sich dann wieder gesehen und seitdem sind sie zusammen und mittlerweile glücklich verheiratet.

Im Juni 1998 fand Bianca dann in Berlin einen Job und zog dann sofort bei Gregor ein.

Wie es dann so weiter ging, könnt ihr im nächsten  Abschnitt lesen.

 

Gemeinsames

Da ihre Beziehung sich irgendwie gebildet hat haben sie da kein richtiges "Ab-Da-Sind-Wir-Zusammen"-Datum. Deswegen haben sie sich auf den Tag des Kennenlernens, also den 09.09.1997 geeinigt. Bianca fuhr dann an einigen Wochenenden mit zu Gregor in seine Wohnung und Gregor besuchte Bianca auch öfters in Horno.

Bei ihren Besuchen in Gregors Wohnung entdeckte Bianca, dass er den aktuellen Satz aus dem Ü-Ei komplett hatte (Happy Hippos Hollywood), da Bianca eine Figur noch fehlte (Humphrey Heartbreaker) lag sie ihm lange in den Ohren mit dem Anliegen dass sie gerne diese Figur hätte. Irgendwann gab Gregor genervt nach und gab ihr alle Figuren die er besaß. Bianca sagte dann noch "Wir können ja zusammen sammeln". Gregor dachte sich dabei nicht viel und sagte desinteressiert zu, Hauptsache sie gibt Ruhe. Kurz darauf waren sie bei Gregors Eltern zu Besuch und Bianca bekam den 1996er O-Ei-A in die Hände, als sie beim Blättern über Serien wie Biene Maja, Pumuckl etc. stolperte kam sie zum Entschluss "Die will ich alle haben". Damit begann unweigerlich unsere Sammelei der Ü-Ei-Inhalte.

Weihnachten 1997 verbrachten beide zusammen in Schönerlinde (bei Berlin), da hatte Gregor seit Januar 1995 seine Wohnung. Im Juni 1998 konnte Bianca einen Arbeitsplatz als Bürofachkraft bei einer Berliner Firma annehmen, also zog sie mit in Gregors Wohnung ein. Da sie keine Mietkosten hatte konnte sie ein kleines Sümmchen ansparen das ihnen ermöglichte im Januar 1999 ihre neue gemeinsame Wohnung im Märkischen Viertel (Berlin-Wittenau) einzurichten.

Gregor hatte im September 1998 seinen kompletten Wehrdienst abgeleistet und machte eine Umschulung zum Fliesen-, Platten- & Mosaikleger in Bernau (bei Berlin). Diese Umschulung beendete er im Juni 2000 mit bestandener IHK-Gesellenprüfung.

In der Silvesternacht 1999/2000 haben sich die beiden übrigens Punkt Mitternacht verlobt, das sollte man auch noch am Rande erwähnen.

Während Bianca die ganze Zeit durchgehend bei ein und derselben Firma beschäftigt war, hatte Gregor etwas schwerer... Typisch Baugewerbe wechselte er öfters die Arbeitgeber und war dazwischen immer wieder arbeitslos.

In ihrer Wohnung waren die beiden eigentlich ziemlich glücklich, jedoch hatten sie ab Sommer 2001 regelmäßig fließend Wasser im Schlafzimmer, das Dach war undicht. Also suchten sie sich eine neue und größere Wohnung. Da Gregor mittlerweile bei der Wohnungsbaugesellschaft angestellt war bekamen sie auch "bessere" Wohnungen angeboten. Am Ende hatten sie sich entschieden und zogen im Dezember 2001 in eine 3-Zimmer-Wohnung im gleichen Stadtteil. Das dritte Zimmer wurde 2003 zum Sammlungsraum kombiniert mit Gästezimmer. Viele Sammler die die beiden besucht haben waren von diesem Zimmer begeistert. Zumal Gregor damals mit Rigips eine Vorwand gezogen hat in der dann selbstgebaute Vitrinen eingelassen waren. Dass die Wand im typischen Ü-Ei-Design lackiert war gab der ganzen Sache natürlich einen besonderen Touch.

Mit den Jahren haben die beiden viele Sammlerkontakte aufgebaut. Einer davon wohnte in Mörfelden-Walldorf. Da in der Nähe von Mörfelden-Walldorf, genauer in Dreieich-Sprendlingen regelmäßig Deutschlands größte Ü-Ei-Börse statt findet, verbanden die beiden den Börsenbesuch mit dem Besuch des Sammlers. Da den beiden der Ort gefiel sagte Gregor (eigentlich scherzhaft) zu dem Sammlerfreund "Wenn du mal einen guten Job für mich hast, dann kommen wir her". Das war Ende 2006. Im Februar 2007 klingelte dann bei den beiden in Berlin das Telefon, der Sammlerfreund war dran und bot Gregor einen Job an.

Im April war Gregor dann eine Woche zum Probearbeiten da, der Job gefiel ihm und beide entschlossen kurzerhand nach Hessen zu gehen. Neben der Probearbeit suchte Gregor schon die neue Wohnung und am 17. Mai war es dann soweit. Die beiden fuhren nach Hessen, Gregor blieb gleich da und renovierte die neue Wohnung. Bianca fuhr nach Berlin zurück und erledigte dort alles Notwendige. Ihren Job kündigte sie zum Ende Mai und kam am 18. Juni nach. Gregor hatte die Wohnung bis dahin komplett fertig renoviert und fast fertig eingerichtet. Ein paar Kleinigkeiten waren noch zu machen, aber die wollte er mit Bianca absprechen. Also stellte Gregor in den folgenden Tagen die restlichen Sachen dann noch fertig. Bianca brauchte dann "nur noch" Entscheidungen zu fällen und Umzugskisten auspacken, denn  am 01. Juni hatte Gregor seinen neuen Job angenommen, er arbeitet nun in einem großen US-Telekommunikations-Unternehmen.

Am 25. April 2008 haben die beiden geheiratet, nur im kleinen Kreis und auch nur standesamtlich aber die Hochzeit war trotzdem sehr schön.

Bianca überbrückte die Zeit bis zum neuen Job mit Fortbildungen. Im Juli 2008 nahm sie dann ihren neuen Job dann auf. Das ist der aktuelle Stand der Dinge.

Der Umzug von Berlin nach Hessen hat sich für die beiden in vielen Hinsichten gelohnt, finanziell geht es ihnen besser, das Umfeld ist angenehmer und das Leben ist deutlich ruhiger geworden. Außerdem haben beide feste Arbeitsplätze, was in der heutigen Zeit sehr viel wert ist.

 
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